Mehr als eine Anlaufstelle

erschienen am 26 Juni, 2008 um 11:43 am erstellt von in Aktuell, Presseinformationen

Mobile Jugendarbeit und Amigonianer stellen Jugendladen „Zone 14“ vor

GE, 26.6.08; Mit der „Zone 14“ haben Jugendliche in der Gelsenkirchener Feldmark jetzt einen neuen Treffpunkt. Gemeinsam stellten die Mobile Jugendarbeit der Kath. Jugendsozialarbeit und des Bauvereins Falkenjugend e.V. und die Ordensgemeinschaft der Amigonianer mit einem Eröffnungsfest den Jugendladen für Jugendliche ab 14 Jahren vor.

An zwei Nachmittagen in der Woche sind die Sozialarbeiter der beiden Träger vor Ort und bieten sinnvolle Freizeitgestaltung. Darüber hinaus besteht das Angebot aus Hausaufgabenhilfe und der Möglichkeit persönliche, schulische oder berufsbezogene Probleme anzusprechen. Das umgebaute Ladenlokal befindet sich in den Robert-Geritzmann-Höfe 4, inmitten der Küppersbusch-Siedlung. Einem Bauprojekt innerhalb der Internationalen Bauausstellung Emscher Park, das in den Neunzigern städtebauliche Akzente setzte. So grenzt das nun von Jugendlichen in Beschlag genommene Ladenlokal an einen großzügig begrünten, elipsenförmigen Platz, der natürlich auch urbaner Treffpunkt für Jugendliche ist.

Genau da setzen die Sozialarbeiter an, indem sie das Angebot „Zone 14“ vor Ort entwickelt haben. Ladenlokale und feste Räumlichkeiten, wie die in der Feldmark, sind wichtiger Bestandteil der Arbeit. Das bei „mobiler Jugendarbeit“ zunächst assoziierte bunte Wohnmobil, welches in Gelsenkirchen unterwegs ist, spürt häufig Plätze auf, wo Bedarf nach umfangreicheren Angeboten besteht. In den frisch renovierten und jugendgerecht umgestalteten Räumen in der Feldmark soll Gemeinschaftsgefühl erlebbar werden. Im geschützten Raum der Einrichtung bekommen junge Menschen die Möglichkeit, Sozialkompetenz zu entwickeln.

Wichtig ist den Sozialarbeiter die Anbindung an das Umfeld: „Wir möchten positive Identifikation mit Räumen im Stadtteil schaffen und den Jugendlichen mitgeben ‚Hier passiert etwas!’“, erklärt Sozialarbeiterin Yvonne Bünker von der Mobilen Jugendarbeit. Gezielt suchen sie dabei nach Vernetzung: „Unser Angebot ist präzise auf die unterrichtfreien Zeiten der weiterführenden Schulen im Stadtteil abgestimmt. Zudem suchen wir den Kontakt zu Vereinen, Betrieben und Institutionen.“ Durch solche Kontakte könnten Berufspraktika vermittelt werden, konkrete Hilfe also bei beruflicher Orientierung. Die „Zone 14“ versteht sich als sinnvolle Ergänzung zu dem seit vielen Jahren erfolgreich arbeitenden Jugendtreff der Amigonianer.

Ob mit Putz- oder Farbeimer – schon jetzt packen die Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Räumlichkeiten tatkräftig mit an. In den farbenfrohen Räumen stehen dann beispielsweise Koch-, Musik- und Video-Projekte auf dem Programm. Regelmäßige Treffzeiten sind: Montags und Donnerstags, 16-19 Uhr, nach den Sommerferien soll das Angebot dann weiter ausgebaut werden und um einen dritten Termin ergänzt werden. kre