Weltjugendtag in „Down-Under“

erschienen am 23 Juni, 2008 um 11:37 am erstellt von in Aktuell, Presseinformationen

Gelsenkirchener Gruppe fliegt nach Australien

GE, 23.6.08; Drei Jahre nach dem Weltjugendtag in Köln lädt der Papst in diesem Jahr die Jugend der Welt zum treffen, beten und feiern nach Sydney ein. Unter den 185.000 erwarteten Teilnehmer sind 6000 Deutsche. Fünf davon kommen aus Gelsenkirchen. Eine Gruppe der Gemeinde St. Maria Himmelfahrt in Gelsenkirchen Rotthausen folgt der Einladung ans andere Ende der Welt. Vier Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren reisen gemeinsam mit Matthias Kullmann dem Leiter der Gruppe und einer Partnergruppe aus Duisburg-Marxloh nach Australien. Am Freitag, 27.6. geht der Flieger nach „Down Under“. Flugbedingten Zwischenstopp macht die Gruppe in Hongkong, dem Partnerbistum des Bistums Essen, wo eine Stadtrundfahrt auf dem Programm steht. Anschließend geht es nach Carirns im Nordosten Australiens. Mit dem Zug wird die Gruppe die Ostküste entdecken und das Great Barrier Reef, den Dentree Nationalpark und die Kultur der Aborigines kennen lernen.
In Brisbane treffen die Gelsenkirchener auf die Delegation des Bistums Essen, um gemeinsam die Tage der Begegnung als erste Weltjugendtagsphase zu verbringen.

Vom 15.-20 Juli steigt dann in Sydney ein großes Jugendfestival mit Bands, Straßentheater, Gebetszentren und Workshops. Programmhöhepunkte sind die Eröffnungsmesse mit Kardinal George Pell in Sydney und die Ankunft Papst Benedikts XVI am 17. Juli. Zwei Tage später pilgern die Jugendlichen zum Ort der Abschlussmesse, wo sie unter freiem Himmel übernachten werden. Mit dem Papstgottesdienst am 20. Juli endet der Weltjugendtag 2008.

„Die Idee nach Sydney zu fliegen wurde im Zuge der Weltjugendtagsbegeisterung vor drei Jahren geboren“, erinnert sich Matthias Kullmann. Spenden zum letzten Weltjugendtag, die in der Gemeinde übrig geblieben waren und für Sydney-Pilger verwendet werden sollten, bildeten die Anschubfinanzierung für die kostspielige Reise. Kuchenverkäufe nach den Messen und ein Zuschuss des Philipp-Neri-Zentrums machten den Trip dann möglich.

Nicht nur Spenden bekamen die Weltjugendtagsfahrer mit auf den Weg: „Am Sonntag haben wir einen Reisesegen in unserer Kirche empfangen und eine Kerze geschenkt bekommen, die uns ans andere Ende der Welt begleiten soll“. kre