„Jesus den Weg bereiten“

erschienen am 17 April, 2008 um 11:32 am erstellt von in Aktuell, Philipp-Neri-Zentrum

Kleiner Weltjugendtag in Gelsenkirchen mit internationalem Flair

GE, 17.03.2008; Ähnlich wie am Morgen auf dem Petersplatz in Rom wurde am Palmsonntag, 16. März, in Gelsenkirchen der diözesane Weltjugendtag 2008 begangen. Gemeinsam mit Bischof Dr. Felix Genn feierten dabei mehr als 200 Jugendliche aus den Pfarreien des Bistums Essen und der muttersprachlichen Gemeinden – trotz teilweise heftigen Regens – den „kleinen“ Weltjugendtag rund um das Philipp-Neri-Zentrum in der Gelsenkirchener Innenstadt.

Das Bischöfliche Jugendamt, der BDKJ-Diözesanverband und seine Mitgliedsverbände hatten dort ein buntes (Begegnungs-) Programm mit großer Jurtenburg, Himmelsleiter-Klettern, Infoständen, Mitmachangeboten und einem Kamingespräch mit dem Ruhrbischof zum Thema „Berufung“ organisiert. Für internationales Flair sorgten dabei spanische, philippinische, tamilische, italienische, polnische und afrikanische Jugendliche, die landestypische Speisen, Tänze und Gesänge anboten.

Beim abschließenden Wortgottesdienst wurden große Palmzweige in die Kirche getragen und der Weg zum Altar damit ausgelegt. Bischof Genn rief die Jugendlichen auf, diesem Beispiel zu folgen und „Jesus den Weg zu bereiten“ und auf seine Worte zu hören. An die Botschaft des Papstes zum Weltjugendtag 2008 erinnerte der Ruhrbischof und ermutigte die jungen Leute, „den Hl. Geist zu genießen“ und einem anderen Menschen zu ermöglichen, „Jesus kennenzulernen“.

Für manchen war der „kleine“ Weltjugendtag in Gelsenkirchen auch eine Einstimmung auf den „großen“ Weltjugendtag im Juli in Sydney/Australien. Wie 19 Jugendliche aus der Mülheimer Gemeinde St. Mariae Geburt werden insgesamt rund 200 Jugendliche aus dem Ruhrbistum am 23. Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. teilnehmen. Für die „Daheimgebliebenen“ ist am 19./20. Juli in Duisburg eine Nacht mit Vigilfeier und Katechesen geplant. Gemeinsam soll dann auch die Abschlussmesse des Weltjugendtages auf Großbild-Leinwand „miterlebt“ werden.