Mit der Sprühdose an die „Hall of Fame“

erschienen am 21 April, 2006 um 10:02 am erstellt von in Aktuell

Graffitiprojekt „MalZeit“ präsentiert Ergebnisse

Von der Skizze zum eigenen Graffiti – diesen Weg gingen dieser Tage über 40 Jugendliche im Jugendzentrum Tossehof. Darunter waren auch viele Jugendliche aus der Arbeit der Mobilen Jugendarbeit. Ihr Ziel war die Gestaltung der „Hall of Fame“ am Rhein-Herne-Kanal im Nordsternpark, die heute vollendet wurde. Darüber hinaus wandten sich die Jugendlichen auch dem Wohnmobil der „Mobilen Jugendarbeit“ vom Katholischen Jugendamt und dem Bauverein Falkenjugend zu. Zusammen mit Jugendlichen der Hansa-Förderschule setzten sie Formen und 0604_mj_sprayer2Farben in Szene. Graffitis sind Teil der HipHop-Jugendkultur. Sie ist ein populärer Lebensentwurf für viele junge Menschen. Mit der Sprühdose in der Hand lernen die jungen Leute kreatives Arbeiten und allgemein verbindliche Werte. Auf dem Programm der viertägigen Veranstaltung steht nämlich neben dem Anfertigen von Skizzen und großflächigen Bildern auch das Erlernen von Respekt vor dem Eigentum anderer. Die Graffiti-Maler sollen künftig Multiplikatoren diese Werte innerhalb der Szene verbreiten. Eingeweiht wurde die Wand im Nordsternpark im Mai 2005 durch Oberbürgermeister Frank Baranowski, seit dem wird das Projekt durch die städtische Wirtschaftsförderung und Jugendberufshilfe unzerstützt. Jugendliche dürfen dort legal Graffitis anbringen. kre

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